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Pressemitteilung
Datum: 08.04.2009 Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.
Einladung zum Roundtable "Versorgung mit Radiopharmaka - Erfordernisse und Realität" Donnerstag, 23. April 2009, 11.30 Uhr, Raum 10 des Congress Centers Leipzig (CCL) Der aktuelle Versorgungsengpass mit Molybdän-99m hat gezeigt, was es für Deutschland als Land mit der leistungsfähigsten Nuklearmedizin bedeutet, nicht jederzeit auf das wichtigste diagnostische Radionuklid Technetium-99m zugreifen zu können. Nuklearmedizinische Kliniken und Praxen können einen Großteil ihrer diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen nicht mehr durchführen. Sie sind dringend auf die regelmäßige und zeitgenaue Lieferung von Radiopharmaka angewiesen. Für Patienten bedeutet das verlängerte Wartezeiten bei Routineuntersuchungen. Für einen erheblichen Teil der Patienten kann ein Versorgungsengpass eine akute Gefahr für ihre Gesundheit bedeuten. Die zunehmenden Ausfallzeiten der im europäischen Verbund Molybdän-99m produzierenden alten Reaktoren zeigen die Relevanz, in den kommenden Jahren die Grundversorgung dauerhaft zu sichern. Ein Ersatz für die etablierten Technetium-Radiopharmaka ist nicht in Sicht und neue Technetium-Präparate sind in Entwicklung. Innovationen mit anderen - zyklotron-basierten - Radiopharmaka, meist für die PET, erfolgen in erster Linie in universitären Einrichtungen. Dem steht der Rückzug der Pharmaindustrie aus radiopharmazeutischen Segmenten mit seltener Indikation gegenüber. Im Rahmen eines Roundtables diskutieren Vertreter des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie der Europäischen (EANM) und Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) und des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner (BDN) den Stand der Verfügbarkeit von Radiopharmazeutika und perspektivische Entwicklungen. Wir laden Sie herzlich dazu ein, am Roundtable während der Jahrestagung NuklearMedizin 2009 der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. teilzunehmen. Eine Akkreditierung ist über die Kongresshomepage www.nuklearmedizin2009.de möglich. Kontakt: Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. Pressereferat, Julia Schilling Nikolaistraße 29, D-37073 Göttingen Tel. 0551.48857-402, info@nuklearmedizin.de
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