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Pressemitteilung
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Datum: 06.10.2006
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.

Download Merkblatt zur PET Zertifizierung im PDF Format (80 KB)
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DGN vergibt Zertifikate für PET
Auftakt der Prüfungsgespräche im Rahmen der Jahrestagung des BDN e.V.


(Hannover, 6.10.2006) Die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (DGN) vergibt erstmals nach Prüfung ein Zertifikat für die Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Das Zertifikat dient als Gütesiegel, um die hoch qualifizierte Durchführung der PET sicherzustellen. Dies geschieht insbesondere vor dem Hintergrund, die Aufnahme der PET in die ambulante vertragsärztliche Versorgung zu bewirken. Die ersten Prüfungsgespräche zur PET-Zertifizierung finden im Rahmen der Jahrestagung des Berufsverbandes Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN), am 13. und 14. Oktober 2006 im Holiday Inn, München statt.

Die Untersuchung mit PET und PET/CT, einer Kombination aus PET-Untersuchung und Computertomographie (CT)  ist insbesondere in der Krebsdiagnostik weltweit anerkannt und wird seit mehr als fünfzehn Jahren erfolgreich klinisch angewendet. Dennoch wird die PET in Deutschland in der ambulanten Versorgung nicht durch die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) erstattet. Im europäischen und internationalen Ausland wird die PET-Diagnostik hingegen längst durch das jeweilige Gesundheitssystem finanziert, denn bei allgemeinem Konsens im wissenschaftlichen Umfeld ist die PET bei wichtigen Fragestellungen die bevorzugte Untersuchungsmethode. Im Gegensatz zu anderen bildgebenden Verfahren liefert sie wertvolle Informationen über den Zellstoffwechsel des Körpers und bietet so die Möglichkeit, die effektive Therapie für den Patienten zu finden und gezielt unnötige, belastende Maßnahmen zu vermeiden.

Bisher gab es keine entscheidenden Fortschritte, die PET-Diagnostik als Regelleistung der GKV im ambulanten Bereich anzuerkennen. Mit dem DGN-PET-Zertifikat wird nun garantiert, dass von den Zertifikatinhabern die PET-Diagnostik auf dem höchsten Qualitätsniveau durchgeführt wird. Zertifiziert wird jeweils der Anwender (Facharzt für Nuklearmedizin) in Verbindung mit der Institution, in der die PET-Untersuchung erfolgt. Neben den apparativen Voraussetzungen und  der regelmäßigen Durchführung von PET-Untersuchungen in ausreichender Zahl muss zudem die Möglichkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit belegt werden. In  einem Expertengespräch wird die fachliche Kompetenz des Anwenders bei vorgegebenem Themenkatalog unter Vorlage praxisgerechter, qualitativ hochwertig dokumentierter klinischer Fallbeispiele geprüft.

Das Prüfungsgremium setzt sich aus je einem Vertreter der DGN und des BDN zusammen unter Leitung eines PET-erfahrenen Lehrstuhlinhabers. Die Expertengespräche finden jeweils im Rahmen der Jahrestagungen der DGN und des BDN statt.


Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V., c/o vokativ GmbH
Pressereferat
Hospitalstraße 7, D-37073 Göttingen
Tel. 0551/48857-402
info@nuklearmedizin.de
www.nuklearmedizin.de

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