31.07.2010 Home · Patienteninfo · Nuklearmedizin online
  DGN Logo Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin
News
Verlängerung der Durchführungsempfehlung für 18-Fluor-PET bis 31. Dezember 2010 
mehr...
  48. Jahrestagung
  Die DGN Aktuelles Patienteninfo Leitlinien & Publikationen Praxen & Kliniken Links
Nuklearmedizin online  
Expertenmakler  
Broschüren  
     
Untersuchungen – Diagnostik  

Lungenembolien rechtzeitig entdecken

In der Lunge erfolgt der Gasaustausch zwischen Blut und Atemluft. Sind wichtige Blutgefäße in der Lunge verstopft, kann das mit Sauerstoff angereicherte Blut nicht in den Körperkreislauf gelangen. Dies geschieht zum Beispiel, wenn sich nach einem Unfall oder langer Bettlägrigkeit in einzelnen Venen Blutgerinnsel (Thromben) bilden, sich ablösen und mit dem Blutstrom in die Lunge gelangen und dort in den Lungengefäßen „steckenbleiben“ (Lungenembolie). Lungenembolien können unerkannt lebensbedrohlich sein. Die schnellstmögliche Entdeckung und Behandlung ist daher lebensnotwendig. Beim nuklearmedizinischen Untersuchungsverfahren Lungenszintigraphie atmet der Patient zunächst ein radioaktives Gas ein, sodass die „Belüftung“ der Lunge sichtbar wird. Anschließend wird ein Radiopharmakon in den Blutkreislauf gespritzt, um auch die Durchblutung darzustellen. Liegt eine Lungenembolie vor, ist die Belüftung in beiden Lungenflügeln normal und gleichmäßig, die Durchblutung dagegen ist in einem Lungenflügel deutlich schlechter. Die Lungenszintigraphie ist bei entsprechender Technik das genaueste und empfindlichste Verfahren zum Lungenembolienachweis.

nach oben nach oben
  created by vokativ Kontakt   ·   Sitemap  ·  Impressum