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Untersuchungen – Diagnostik  

Rheuma und Gelenkerkrankungen

Um abzuklären, ob eine Radiosynoviorthese (spezielle nuklearmedizinische Behandlungsmethode von rheumatischen Beschwerden) im Einzelfall sinnvoll ist oder nicht, und um die Gelenktherapie gegebenenfalss optimal planen zu können, muss zunächst eine Voruntersuchung, eine so genannte Weichteilszintigraphie der Gelenke, durchgeführt werden.
Mit dieser Untersuchung ist es möglich, eine Gelenkentzündung (Arthritis) hochempfindlich nachzuweisen – und zwar oft schon Monate vor Beginn spürbarer Beschwerden oder röntgenologisch sichtbarer Veränderungen. Im Einzelfall wird zusätzlich eine Skelettszintigraphie durchgeführt. Dies ist insbesondere bei Gelenkverschleiß (Arthrose) sinnvoll, um zwischen entzündlicher und Verschleiß-Erkrankung, also zwischen Arthritis und Arthrose, sicher unterscheiden zu können.

Untersuchung

Der Patient bekommt ein Radiopharmakon in die Armvene gespritzt. Nach einigen Minuten werden mit der Gammakamera Aufnahmen der erkrankten Gelenke angefertigt (Dauer: 15 bis 30 Minuten).

Soll auch eine Skelettszintigraphie durchgeführt werden, folgt eine Pause von zwei bis drei Stunden und dann eine weitere Aufnahme, meist vom gesamten Skelett- oder Gelenksystem. Für diese Spätaufnahmen ist keine weitere Radiopharmaka-Gabe erforderlich.

Die Strahlenexposition bei dieser Untersuchung ist minimal.

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